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Musikförderung

Carlo Lay: Förderpreis des Rheingau Musik Festivals

Im August 2025 wurde Carlo Lay mit dem Förderpreis des Rheingau Musik Festivals ausgezeichnet.

Carlo Lay und die Pianistin Ana Bakradze wurden am 23. August 2025 mit dem Förderpreis des Rheingau Musik Festivals und der Hessen Agentur im Rahmen des Klassik-Marathons auf Schloss Johannisberg ausgezeichnet.

Carlo ist Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben, der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk, der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein, der Janssen Stiftung, der Hindemith Gesellschaft Berlin und der Villa Musica Rheinland-Pfalz. Er spielt ein Cello von Angelo Toppani aus dem Jahr 1733, das ihm von der Andarta Stiftung zur Verfügung gestellt wird.

Carlo Lay am Cello
Alle Bilder von carlolay.com

Zur Person

Der Cellist Carlo Lay wurde im Jahr 2000 in Singapur geboren und begann in früher Kindheit Cello zu spielen. Derzeit absolviert er sein Masterstudium bei Danjulo Ishizaka an der Universität der Künste Berlin und erhält regelmäßig Unterricht bei Sol Gabetta im Rahmen der Class d’Excellence an der Musikakademie Basel.

Carlo ist außerdem Förderpreisträger des Schleswig-Holstein Musik Festivals und wurde mit dem Maria-Ladenburger-Förderpreis für Musik ausgezeichnet, verbunden mit einem Preisträgerkonzert im Beethoven-Haus Bonn und einem Mitschnitt des WDR. Er ist Preisträger beim Flame-Wettbewerb in Paris, beim Beethoven-Bonnensis-Wettbewerb und beim Anton-Rubinstein-Wettbewerb für Kammermusik.

Carlo konzertierte unter anderem beim Beethovenfest Bonn, beim Festival Pablo Casals, beim Schumannfest Bonn, bei den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker, beim Schiermonnikoog Festival und beim Acht-Brücken-Festival. Konzerte als Solist gab er unter anderem mit dem Beethoven Orchester Bonn, dem WDR Sinfonieorchester und der Neuen Philharmonie Westfalen. Konzertreisen als Solist und Kammermusiker führten ihn nach Europa, Asien und in die USA; mehrfach war er in Radio- und Fernsehbeiträgen im WDR, bei NDR Kultur, Deutschlandfunk Kultur, BR-Klassik und MDR Klassik zu hören.

Als langjähriges Mitglied der LGT Young Soloists nahm Carlo zusammen mit dem Ensemble zwei CDs für Sony RCA Red Seal auf.

Als leidenschaftlicher Kammermusiker spielte er an der Seite von Künstlern wie Vadim Gluzman, Boris Garlitsky, Jonathan Brown, Thomas Riebl, Petrit Çeku und Andreas Frölich. Er ist Gründungsmitglied des Avin Trios und hat zusammen mit dem Avin Trio an einer Virtual-Reality-Videoproduktion mitgewirkt, die für einen OPUS KLASSIK 2022 nominiert wurde.

Weitere wichtige Impulse erhielt er von Daniel Hope, Igor Levit, Frans Helmerson und Jens Peter Maintz sowie von Mitgliedern des Kuss Quartetts, des Vogler Quartetts und des Artemis Quartetts.