„Der Rahmen ist eher klein“, schreibt Harald Gewehr. Etwa 50 Leute werden in den Raum passen. Die DFG-VK-Gruppe Mainz zeigt den Film mit einem Beamer. Es wird Zeit für Gespräche, Bilder, Kürbissuppe und mehr geben.
Zwei Teile – Dauer insgesamt mehr als zwei Stunden
In den 1980er-Jahren bewegte die Stationierung von atomaren Marschflugkörpern in der Nähe von Hasselbach die Menschen im Hunsrück. Hier auf der Pydna, wo heute einmal im Jahr die „Nature One“ Tausende von Ravern anlockt, sollten 96 Cruise Missiles aufgestellt werden. Die Proteste der Friedensbewegung gegen diese Aufrüstung mobilisierten viele Menschen, im Hunsrück und bundesweit. Die Zeit im Hunsrück war in diesen Jahren geprägt von Mahnwachen, Demonstrationen, Friedensgebeten, Ostermärschen, Sitzblockaden und Widerstandscamps.
30 Jahre später blicken Zeitzeugen in einer filmischen Dokumentation zurück auf diese bewegte Zeit. Sie sprechen über ihre Motivation zum Protest, über ihre Erlebnisse und darüber, was davon geblieben ist. Zu Wort kommen Mitglieder der Friedensbewegung, Pfarrer, Forstleute, Organisatorinnen des Frauenwiderstandscamps, Bürgerinnen und Bürger aus Bell sowie Politiker. Und sie lassen ein für den Hunsrück spannendes und für viele unvergessenes Stück Zeitgeschichte nochmals lebendig werden.
Rückblicke und Interviews mit
- August von Dahl
- Reinhard Sczech
- Heidrun Kisters
- Lore Kneip
- Jupp Trauth
- Jutta von Dahl
- Maria Finnemann
- Clemens Ronnefeldt
- Joachim Mertes
- Christel Rey
- Dietmar Gaß
- Johannes Krisinger