Die Jugendjury ist damit ein wichtiger Bestandteil der Filmfestspiele und bringt eine frische, junge Perspektive in die Bewertung der aktuellen europäischen Heimatfilme ein.
Während der Festspiele schauen die Jurymitglieder alle 13 Filme des EDGAR-Wettbewerbs. Nach jeder Vorführung tauschen sie ihre Eindrücke aus, diskutieren über die Filme und bewerten sie anhand verschiedener Kriterien – unter anderem Geschichte, Inszenierung, schauspielerische Leistung, emotionale Wirkung und die Auseinandersetzung mit dem Thema Heimat.
Am Ende des Festivals wählen sie gemeinsam den Film, der sie am meisten überzeugt hat, und küren ihn zum Gewinner des Preises der Jugendjury 2026. Mit ihrem Urteil setzen die fünf Jurymitglieder ein Zeichen dafür, welche Geschichten junge Menschen heute bewegen und begeistern.
Die Jugendjury dokumentierte auch, wie wichtig die Perspektive der jungen Generation für das Kino und die Filmkultur ist. Sie bringt neue Sichtweisen in den Wettbewerb ein und trägt dazu bei, den Dialog zwischen Filmschaffenden und jungem Publikum zu stärken.
Die Jugendjury war mit Schülerinnen und Schülern der IGS Kastellaun, des Herzog-Johann-Gymnasiums Simmern und der KGS Kirchberg besetzt. Sie verlieh ihren mit 1000 Euro dotierten Preis am Abschlussabend der Filmfestspiele an den Film SUNNY DANCER des englischen Regisseurs George Jaques. Der Regisseur war per Video zugeschaltet und bedankte sich für den von der Andarta Stiftung gestifteten Preis.
Bereits 2025 hatte die Andarta Stiftung das Preisgeld der ersten Jugendjury übernommen: Frischer Wind für den Kultursommer.